Nutzerregeln während der Corona-Pandemie

Stand Januar 2021

 

 

Die nachfolgenden Regelungen sollen für alle Familien den größtmöglichen Schutz vor einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Erreger bzw. dessen Weiterverbreitung bieten. Die Einhaltung ist für alle Eltern, Kinder, Mitarbeitenden und Gäste unserer Einrichtung bindend. Je nach Infektionsgeschehen können Sonderregelungen situativ erfolgen.

 

      • Einlassregelungen

 

In den Bring- und Abholzeiten ist mit einer erhöhten Nutzerfrequentierung zu rechnen. Es gilt deshalb als „Einlassregel“, dass ein Kind immer nur von einem Sorgeberechtigten in die Einrichtung gebracht werden soll. Am Eingang ist auf einen ausreichenden Abstand zu achten. Die Maskenpflicht besteht vor den Kindergarten und auf dem Parkplatz.

Die Kinder werden pünktlich um 8:00 Uhr und um 8:30 Uhr an den jeweiligen Eingängen von den Fachkräften hereingeholt. Der Frühdienst wird am Haupteingang empfangen.

Eltern, die zu spät kommen, müssen mit einer längeren Wartezeit rechnen, da die Fachkräfte in dieser Zeit mit der pädagogischen Arbeit beschäftigt sind (bitte klingeln und warten).  Eltern dürfen nur in Ausnahmefällen das Haus betreten.  Die Aufenthaltsdauer ist soweit wie möglich zu verkürzen und im Eingangsbereich zu dokumentieren.

 

 

      • Kinderbetreuung

 

In der pädagogischen Arbeit ist es nicht möglich das Abstandsgebot von mind.1,5 Meter einzuhalten. Insofern können nur andere, schützende Maßnahmen veranlasst werden.

Es werden, sofern  möglich, immer dieselben Fachkräfte konstant  in gleich zusammengesetzten Gruppen eingesetzt. Dieses sorgt für erhöhte Nachvollziehbarkeit der Infektionsketten.

Die Betreuungsbereiche der einzelnen Gruppen sind klar definiert und voneinander getrennt. Diese Bereiche dürfen über einen festgelegten Zeitraum nicht verlassen werden oder mit anderen Kleingruppen oder einzelnen Kindern „vermischt“ werden.

Der Flur ist Verkehrsweg und kann nicht zum Spielen genutzt werden.

Die Funktionsräume (Werkstatt, Bewegungsraum, Ruheraum, Empore) werden zeitversetzt von den Gruppen genutzt. Der wechselseitige Gebrauch von Spielmaterial zwischen den Gruppen wird weitestgehend vermieden.   Stuhlkreise finden in der Regel im Außenbereich statt, denn Sing- und Sprechspiele können nur im Freien angeboten werden. Auch Bewegungsspiele können nicht im Haus stattfinden, weil der notwendige Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Diese Angebote  werden in Kleingruppen durchgeführt, wenn dieses personell möglich ist. Alle Räume  alle 20 Minuten  durch  Stoßlüftung mit  vollständig geöffneten Fenster über 5 Minuten gelüftet.

 

      • Mahlzeiten

 

Bei den Mahlzeiten wird auf Hygiene besonders geachtet. Die Speisen für das Frühstück und die Milchpause am Nachmittag bringen die Kinder von Zuhause mit und dürfen unter den Kindern nicht getauscht werden.

Die Ausgabe des Mittagessens erfolgt personenbezogen mit Mundschutz des Fachpersonals.

Getränke werden ausschließlich nur aus den eigenen Tassen eingenommen. Die Reinigung des Geschirrs erfolgt im Geschirrspüler bei einer Temperatur nicht unter 72 Grad.

 

      • Veranstaltungen, Ausflüge, Aktionen, Gespräche etc.

 

Bis auf Weiteres finden keine Veranstaltungen, Ausflüge, etc. statt. Aktionen mit Besuchern und Kooperationspartnern werden auf ein notweniges Mindestmaß reduziert.

Tür-und-Angel-Gespräch sind auf das unbedingt notwenige Maß zu beschränken. Elterngespräche finden grundsätzlich nicht statt; ausgenommen sind unaufschiebbare, anlassbezogene Gespräche und Gespräche per Telefon oder Video/Internet.

Alle Informationen des Kindergartens erfolgen schriftlich oder per Email direkt an die Eltern. Aushänge, die zum Verweilen in der Kita einladen, sind auf das nötigste Maß beschränkt und werden sichtbar nach außen im Eingangsbereich ausgehängt.

 

      • Kindergartenbustransport

 

Der Kindergartenbustransport wird solange vollständig eingestellt, bis das beauftragte Busunternehmen ein entsprechendes Schutzkonzept für eine „geschützte Beförderung“ vorlegen kann.

 

 

 

Hygiene- und Gesundheitsregeln

Für alle Nutzer gelten die allgemein gültigen Hygiene- und Gesundheitsregelungen.

 

      • Hände waschen!

 

Alle Kinder sind verpflichtet  zu Beginn der Betreuung die Hände „richtig“ (20-30 Sekunden mit Seife) zu waschen und dies im Laufe der Betreuungszeit

regelmäßig zu wiederholen.

 

Bei einem  Aufenthalt sind die Eltern und andere Nutzer aufgefordert sich die Hände zu desinfizieren.

 

  • Husten und Niesen in die Armbeuge!

 

Den Kindern wird, soweit möglich, die Niesregelung vermittelt. Auf die Einhaltung und die nachfolgende Hygiene wird geachtet. 

Das Anbieten von Einmaltaschentüchern ist ohnehin obligatorisch. Die Tücher werden sofort nach Gebrauch in einem verschlossenen Müllbehälter entsorgt.

 

      • Hygiene

 

Die Kinder bringen ihr Frühstück und die täglichen Bekleidungen in der Tasche mit. Beim Abholen nehmen sie alles wieder mit nach Hause.  Nur die Hausschuhe werden in der Einrichtung gelagert.

 

      • Mund-Nasenschutz

 

Alle Mitarbeitenden können auf eigenen Wunsch mit einem Mund-Nasenschutz arbeiten.

 

  • Kranke Kinder, Verpflichtung zur Abholung bei Krankheitssymptomen

 

Grundsätzlich dürfen kranke Kinder nicht in den Kindergarten gebracht werden. Bei Auftreten von Krankheitssymptomen oder offensichtlichem, objektiven Unwohlsein werden die Eltern kontaktiert und zur Abholung des Kindes aufgefordert. Eine Rückkehr in den Kindergarten ist erst nach Genesung erlaubt. Diese Grundsatzregelung wird in der aktuellen Lage wie folgt verschärft:

  • Erkrankte Kinder, Eltern und sonstige Nutzer dürfen die Kita nicht betreten.
  • Nutzer, in deren direktem Umfeld sich an COVID-19 erkrankte,im Teststadium befindliche und/oder in Quarantäne/Isolation gestellte Personen aufhalten, dürfen den Kindergarten nicht betreten.
  • Bei Auftreten von Krankheitssymptomen während der Betreuungszeit sind die symptombehafteten Kinder sofort von der Gruppe zu isolieren und isoliert zu betreuen. Mit erhöhter Aufmerksamkeit ist auf die Abstandsregel von mind. 1,5 Metern zu achten. Eine FFP2 Maske steht für die Fachkraft zur Verfügung. Die Eltern müssen ihr Kind unverzüglich abholen.
  • Kinder mit nur leichter Symptomatik, wie einem banalen Schnupfen ohne weitere Symptome, dürfen die Einrichtung besuchen.
  • Bei auftretenden Erkältungssymptomen mit echtem Krankheitswert muss die Genesung abgewartet werden und das Kind zuhause bleiben. Nach mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit ohne medikamentöse Unterstützung, darf das Kind die Einrichtung wieder besuchen.
  • Bei Fieber über 38,5 Grad oder  Anhaltspunkte auf eine SARS-CoV-2 Exposition vor, muss eine ärztliche Abklärung erfolgen.

 

 

 

 

 

Diese Nutzerregeln und alle beinhalteten Maßnahmen und Verfahren werden dynamisch der Situation und der Beschluss- und Empfehlungslage angepasst.